Aus dem Stoff-Lexikon

Besonders hochwertige Variante unter den synthetischen Fasern: Polyacryl-Fasern sind nicht nur viel gleichmäßiger als Naturfasern. Sie bestehen an sich aus einem erbrobten Fasermix und zeichnen sich im Vergleich zu Polyester durch einen weicheren, naturfasernahem Griff aus.

Eigenschaften:
Besonders weich, keine Knitterneigung, formstabiel, farbecht, besonders pflegeleicht - im Griff angenehmer als andere synthetische Fasern.


Polyacryl ist formbeständig, lichtbeständig, besonders weich und geschmeidig wie Viskoseseide und frei von belastenden Schadstoffen. Die Struktur bleibt über lange Zeiträume auch bei Beanspruchung sehr stabil. Das Material nimmt kaum Feuchtigkeit auf. Die Reiß- und Scheuerfestigkeit ist ausgesprochen gut, die Elastizität hoch und die Knitterneigung gering.
Am besten aber ist die Haptik des Materials: ein besonders weicher Griff. Dies macht die Faser besonders im Mode- und Heimtextil-Bereich interessant, wo Sie in höheren Preissegmenten anstelle von Naturfasern eingesetzt wird und Eigenschaften von Kaschmir, Viskoseseide, Wolle oder Leinen je nach Verarbeitung in der Weberei erreicht werden.

Kurz gesagt: Ein besonders weiches Material mit dem Griff einer Naturfaser und dennoch außergewöhnlich robust und pflegeleicht.

PAN steht (gem. DIN) für Polyacryl (-nitril), umgangssprachlich auch als Acryl bezeichnet

Stoffbeispiel: AL - Aycrlleinen in Leinenoptik

Stoffbeispiel AL -Acryl-Leinen (Leinenoptik)

strapazierfähig und pflegeleicht - beliebig oft waschbar (für Gastronomie geeignet)