Als Mischgewebe bezeichnet man Gewebekompositionen aus Naturfasern oder Naturfaser und Kunstfaser bzw. verschiedener Kunstfasern. Die so entstehenden Garnmischungen vereinen in sich meist die Vorteile der verschiedenen Ausgangsmaterialien. Sehr beliebt ist die Mischung mit Elastikfasern.

Baumwoll-Mischgewebe:

Gemischt mit anderen Faserarten, bevorzugt Polyester, wird die Strapazierfähigkeit und Pflegeeigenschaft der Textilien im Vergleich zur 100 %-igen Baumwolle deutlich verbessert.

So bietet z.B. die Kombination aus Baumwolle und Polyester in Sachen Optik und Griff die Vorzüge der Naturfaser, ergänzt durch die Pflegevorteile der Kunstfaser.

Leinen-Mischgewebe:

Gemischt mit anderen Faserarten, bevorzugt Polyacrylnitrit, wird die Strapazierfähigkeit und Pflegeeigenschaft der Textilien im Vergleich zum 100 %-igen Leinengewebe deutlich verbessert.

So bietet z.B. die Kombination aus Leinen und Polyacryl in Sachen Optik und Griff die Vorzüge der Naturfaser, ergänzt durch die Pflegevorteile der Kunstfaser: keine Knittereigung oder Peeling bei häufigem Waschen.

Stoffbeispiel: Vogtlandleinen - L als Mischgewebe

Stoffbeispiel L - Leinenmischgewebe

strapazierfähig und pflegeleicht - beliebig oft waschbar (für Gastronomie geeignet)

Stoffbeispiel: E - Baumwollmischgewebe

Stoffbeispiel E - Baumwollmischgewebe

strapazierfähig und pflegeleicht - beliebig oft waschbar (für Gastronomie geeignet)